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Was ich in Bezug auf die militanten Veganer*innen auch so auffällig finde: So wirklich zu Ende gedacht ist das mit dem "Tierschutz" auch nicht.

Die meisten Normalos werden problemlos zustimmen: Bessere Haltungsbedingungen für alle Tiere wären cool. Aber dann ... Was weiter? /

🐦🔗: twitter.com/KaenKazui/status/1

„Militanter Veganer“ hier 👋🏼

Will mal als Servicetweet rational auf die Argumente eingehen, da es leider oft Argumente sind, die bereits widerlegt sind.

Ein thread

Richtig. Hühner legen trotzdem Eier. In der Natur picken die Hühner die Eier aber wieder um die Nährstoffe zurück zu gewinnen.

Ein gutes Video dazu: youtu.be/7YFz99OT18k twitter.com/kaenkazui/status/1

„Kühe müssen gemolken werden“

Leider nicht ganz richtig. Warum produzieren Kühe Milch? Sie sind Säugetiere. Sie produzieren die Milch für die Kälber. Leider werden sie in der Industrie ständig durch zwanghafte Impregnation schwanger gehalten und die Kälber werden so früh

wie möglich weggenommen. Männliche Kälber werden geschlachtet. Weibliche Kälber werden mit Ersatzmilch gefüttert um später selbst zu Milchkühen zu werden. Produziert eine Kuh nach einigen Jahren zu wenig Milch wird sie ebenfalls geschlachtet. Deshalb steuern Vegetarier*innen

tatsächlich technisch gesehen leider auch zur Ausbeutung der Tiere bei.

Darüber hinaus verlangt niemand, dass jeder vom einen auf den anderen Tag vegan wird. Aufklärung ist dennoch wichtig.

Auswilderung wäre überflüssig, denn wie bereits erwähnt wird nicht jede*r vom einen auf den anderen Tag Veganer*in. Es ist ein stetiger Prozess, welcher Nachfrage und Angebot bestimmt. Weniger Nachfrage = weniger Tiere, die überhaupt gezüchtet werden, bis es irgendwann

twitter.com/kaenkazui/status/1

so gut wie keine Tiere mehr sind.

Oft gibt es auch Argumente wie „Niemand kann zu 100% vegan sein, weil in der Produktion von Pflanzen kleine Tiere getötet werden“. Richtig. Allerdings geht es darum den Einfluss auf die Tiere so gering wie möglich zu halten. Auf Essen

sind wir angewiesen. Auf tierische Produkte jedoch nicht. Vegane Ernährung benötigt tatsächlich weniger Fläche für den Anbau und reduziert daher auch solche Aspekte, wie die Anzahl der getöteten Tiere bei der Ernte, die nicht vermeidbar sind.

Follow

Und solche Tweets sind halt einfach absoluter Bullshit. Sorry not sorry. Hildmann nennt sich vielleicht Vegan, ist es jedoch nicht. Veganismus exkludiert Rassismus, da Menschen ebenfalls Tiere sind. Hildmann folgt einer pflanzlichen Ernährung ist aber nicht vegan. twitter.com/kaenkazui/status/1

Einen weiteren Artikel zu dem „man kann nicht 100% vegan sein“ habe ich vor einiger Zeit ebenfalls geschrieben. Auch in englisch. Link: buymeacoffee.com/thisdudeisveg

Alle Artikel, die ich schreibe haben übrigens Quellen verlinkt. Das verlinkte Video hat ebenfalls Quellenangaben. Bei Bedarf kann ich zu den anderen Aussagen ebenfalls Quellen liefern, sollte jemand meine Aussagen anzweifeln.

Was lernt man daraus? Nur weil man einen …

unüberlegten Tweet geschrieben hat und daraufhin zurecht korrigiert / kritisiert wird, sind diese Veganer*innen nicht automatisch militant. Anhand der Tweets konnte man sehen, dass sich mit dem Thema schlichtweg nicht genug auseinandergesetzt wurde. Warum Themen diskutieren …

bei denen man im Voraus nicht genügend Recherche betrieben hat, um fundierte Diskussionen, die evidenzbasiert sind zu führen?

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